Ricardo.
Mariana blickte vom Telefon zu Alejandro.
Dann stand sie langsam auf.
„Ich glaube, unser Kaffee ist vorbei.“
„Mariana, bitte. Lass mich erklären.“
Sie nahm den Umschlag mit ihren Geschichten vom Tisch.
„Ich werde mir deine Erklärung anhören. Aber nicht, wenn ich sie dir aus der Nase ziehen muss.“
Sie ging zur Tür und öffnete sie.
Alejandro blieb einen Moment stehen, bevor er aufstand.
„Du hast recht“, sagte er leise. „Du verdienst die ganze Wahrheit.“
Dann ging er.
Und Mariana schloss die Tür.
Sie wusste nicht, ob sie Alejandro jemals wieder vertrauen würde.
Doch diesmal würde sie nicht zulassen, dass die Angst vor einer Enttäuschung ihre Träume bestimmte.
Auf dem Tisch lag ihr Manuskript.
Sie nahm es, setzte sich an ihren Schreibtisch und schrieb den letzten Satz ihrer Geschichte:
„Der Drache lernte, dass er nicht kleiner werden musste, um geliebt zu werden. Er musste nur aufhören, sich von Menschen beurteilen zu lassen, die niemals versucht hatten, ihn zu verstehen.“
Dann speicherte sie das Dokument.
Draußen regnete es weiter.
Und irgendwo in der Stadt musste Alejandro entscheiden, ob er endlich den Mut hatte, die Wahrheit zu erzählen – selbst wenn sie ihn die Chance kosten würde, Mariana jemals wiederzusehen.
Fortsetzung folgt in Teil 3 …
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