„Das ist doch kein Grund, ihn zu jagen.“

„Für Menschen, die nur an Geld denken, reicht das manchmal schon.“

Am Abend kehrte Thomas zum Fluss zurück. Er wollte sicherstellen, dass die Eisstelle keine Gefahr mehr darstellte.

Dort fand er frische Wolfsspuren.

Sie führten nicht in den Wald, sondern bis an den Rand seines Grundstücks.

Neben der Tür lag ein kleines, graues Büschel Fell.

Thomas hob es auf.

Darunter entdeckte er einen weiteren Gegenstand: eine alte Metallmarke, wie sie früher an Halsbändern von Tieren befestigt wurde.

Auf der Rückseite waren Zahlen eingraviert.

Und darunter stand ein Name.

**Der Name des Forschers, der vor zwanzig Jahren verschwunden war.**

Thomas spürte, wie sich ihm der Magen zusammenzog.

Wenn diese Marke tatsächlich dem verschwundenen Forscher gehört hatte, bedeutete das, dass jemand im Dorf mehr über den Wolf wusste, als er bisher zugegeben hatte.

In diesem Moment erklang aus dem Wald ein langes Heulen.

Thomas blickte auf.

Am anderen Ufer stand der dunkle Wolf.

Er sah Thomas direkt an, bevor er sich langsam umdrehte und zwischen den Bäumen verschwand.

Thomas schloss die Hand um die Metallmarke.

Er hatte einen Wolf gerettet, weil er nicht zusehen konnte, wie ein Lebewesen starb.

Jetzt musste er herausfinden, warum Menschen bereit waren, ein ganzes Rudel zu verfolgen – und welches Geheimnis der Wald seit zwanzig Jahren verbarg.

Denn am nächsten Morgen würde Thomas eine Entdeckung machen, die alles verändern sollte.

Im Schnee hinter seinem Haus waren neue Spuren aufgetaucht.

Doch diesmal stammten sie nicht von einem Wolf.

**Sie führten direkt zu seiner Haustür.**

*Fortsetzung folgt …* 🐺❄️

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