Ich musste seine Zustimmung nicht mehr abwarten, um mich beraten zu lassen, Unterstützung zu organisieren und meine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Und während ich meine Unterlagen ordnete, erhielt ich eine neue E-Mail von Frau Bennett.

Der Betreff lautete:

Dringend: Unterlagen zum Haus und den gemeinsamen Finanzen

Ich öffnete die Nachricht.

Darin stand, dass bei der ersten Sichtung der Dokumente eine Unstimmigkeit aufgefallen war: Vor wenigen Wochen war ein Antrag zur Änderung der Eigentums- und Finanzierungsunterlagen unseres Hauses eingereicht worden.

Die Unterschrift, die dort als meine angegeben war, sah meiner echten Unterschrift zum Verwechseln ähnlich.

Aber ich hatte dieses Dokument nie unterschrieben.

Ich las den Absatz noch einmal.

Dann rief ich Frau Bennett an.

„Wer hat den Antrag eingereicht?“

„Das versuchen wir gerade zu klären“, antwortete sie. „Bitte kontaktieren Sie Mark deswegen noch nicht. Wir müssen zuerst eine vollständige Kopie sichern und feststellen, ob die Unterlagen tatsächlich eingereicht oder bereits verarbeitet wurden.“

Ich blickte durch das Fenster auf die stille Auffahrt.

Die Sonne schien auf denselben Asphalt, über den Mark gestern mit seinen Koffern gefahren war.

Ich hatte geglaubt, er sei einfach egoistisch geworden.

Jetzt musste ich mich fragen, ob er längst etwas geplant hatte, von dem ich nichts wusste.

Und die nächste Frage war noch beunruhigender:

Wenn Mark bereit war, meine Unterschrift zu verwenden, ohne meine Zustimmung einzuholen – was hatte er sonst noch hinter meinem Rücken getan?

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