Denn es war der Name eines Menschen, dem Lucía vertraut hatte – und der nach ihrem Tod weiterhin regelmäßig in der Villa ein und aus gegangen war.

In diesem Moment hörte Alejandro kleine Schritte auf dem Flur.

Renata erschien in der Tür, ihren Stoffhasen im Arm.

„Papa?“

Er legte die Dokumente beiseite und lächelte sie an.

„Ja, mein Schatz?“

„Kommst du spielen?“

Alejandro sah auf die Unterlagen, dann auf seine Tochter.

Zum ersten Mal seit Jahren war ihm vollkommen klar, was Vorrang hatte.

„Natürlich“, sagte er und nahm ihre Hand. „Heute gehört der Tag euch.“

Doch während er mit Renata und Camila ins Spielzimmer ging, wusste er, dass die Untersuchung gerade erst begonnen hatte.

Denn Sebastián war möglicherweise nicht der einzige Mensch, der die Wahrheit über Lucías letzten Wunsch kannte. Und der zweite Name in der Akte könnte erklären, warum Renatas Therapiefonds jahrelang manipuliert worden war.

Fortsetzung folgt in TEIL 3 …