Als er sie wieder öffnete, war die Angst darin einer erschreckenden Klarheit gewichen.

Er kannte diesen Ring.

Ich erkannte es an seinem Gesicht.

„Wer war es?“, fragte ich.

Dante antwortete zunächst nicht. Er stand auf und blickte hinaus auf die Lichter Manhattans.

Dann sagte er einen Namen, der die Welt, die ich zu kennen glaubte, erneut erschütterte.

„Marco Bellini.“

Ich kannte diesen Namen ebenfalls.

Er war der Bruder meiner Mutter.

Mein Onkel.

Der Mann, von dem sie mir erzählt hatte, er sei vor meiner Geburt gestorben.

Dante drehte sich langsam zu mir um.

„Elena, Ihre Mutter hat Sie nicht nur vor ihrer Vergangenheit geschützt.“

Er sah auf die Nachricht in meiner Hand.

„Sie hat Sie vor Ihrer eigenen Familie geschützt.“

Und in diesem Augenblick begriff ich, dass die Suche nach Clara Russo erst begonnen hatte.

Denn wenn Marco Bellini noch lebte, dann war das Verschwinden meiner Mutter vielleicht kein abgeschlossenes Kapitel.

Vielleicht war es der Anfang einer Geschichte, deren Wahrheit wir beide noch nicht kannten.

**Fortsetzung folgt …**

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