Viktor schüttelte den Kopf.
„Nicht wegen eines Hauses. Wegen der vielen Male, in denen du meine Grenzen ignoriert hast. Wegen der Demütigung im Restaurant. Und weil ich nicht mehr weiß, ob ich dir vertrauen kann.“
Er bat sie, die nächsten Schritte mit ihren Beratern zu klären.
Daniel mischte sich nicht weiter in die private Angelegenheit ein. Er hatte Viktor gewarnt, und das war alles, was er tun konnte.
Die Nachricht am Ende des Monats
Vier Wochen später erhielt Viktor einen Anruf von seinem Anwalt.
Die Prüfung hatte ergeben, dass die fragliche Unterschrift nicht mit seinen üblichen Unterschriften übereinstimmte. Die Unterlagen wurden an die zuständige Stelle weitergegeben, damit der Vorgang offiziell untersucht werden konnte.
Viktor legte auf und setzte sich ans Fenster.
Er war erleichtert, dass er rechtzeitig von den Dokumenten erfahren hatte. Gleichzeitig wusste er, dass seine Ehe vor einer schwierigen Entscheidung stand.
Dann vibrierte sein Handy erneut.
Eine Nachricht von Larisa erschien:
„Viktor, ich muss dir etwas sagen. Die Villa war nicht der einzige Grund, warum ich so dringend Geld brauchte. Es gibt eine Sache, von der du nichts weißt. Und wenn du erfährst, wer mir dabei geholfen hat, wirst du verstehen, warum ich solche Angst hatte, dass alles herauskommt.“
Viktor las die Nachricht mehrmals.
Dann öffnete er das Gespräch und schrieb nur eine Frage:
„Wer hat dir geholfen?“
Die Antwort kam wenige Sekunden später.
Ein einziger Name erschien auf seinem Bildschirm.
Martin Schneider.
Viktor starrte auf das Display.
Der Geschäftsführer des Restaurants?
Was hatte dieser Mann mit Larisa zu tun – und warum hatte Daniel ihm ausgerechnet an diesem Abend geholfen?
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