„Ich möchte nicht wegen deines Geldes bleiben“, sagte ich. „Aber ich weiß auch nicht, ob ich diese Ehe aus Liebe begonnen habe.“

Margaret antwortete ruhig:

„Dann müssen wir ehrlich sein. Eine Ehe kann nicht auf einem Missverständnis aufgebaut werden.“

Am nächsten Tag vereinbarten wir einen Termin bei zwei unabhängigen Anwälten. Wir wollten klären, welche Möglichkeiten es gab, unsere Ehe fair und ohne Druck fortzuführen oder rechtlich zu beenden.

Doch bevor wir das Gespräch beenden konnten, erhielt Margaret einen Anruf von ihrer langjährigen Familienanwältin.

Die Anwältin hatte bei der Durchsicht alter Unterlagen eine weitere Entdeckung gemacht.

Ein Dokument aus dem Jahr 1998 deutete darauf hin, dass Ahmed damals nicht einfach aus eigenem Entschluss verschwunden war. Jemand aus dem engsten Umfeld der Familie hatte ihm offenbar geholfen, das Land zu verlassen – und anschließend dafür gesorgt, dass Margaret jahrelang keine verlässlichen Informationen über ihn erhielt.

Margaret wurde blass.

„Wer hat das getan?“, fragte sie.

Die Anwältin antwortete:

„Wir haben einen Namen gefunden. Es ist jemand, dem Sie bis heute vertrauen.“

Margaret legte langsam auf.

Mein Vater sah sie erschrocken an.

Und dann sagte sie einen einzigen Satz:

„Jetzt verstehe ich endlich, warum dein Vater damals so plötzlich verschwunden ist.“

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