Ich hatte einen Grund mehr, die Vergangenheit vollständig aufzuklären.
Doch als ich gerade gehen wollte, klingelte mein Telefon.
Eine Nachricht von einer unbekannten Nummer.
Du glaubst, du hast gewonnen, Vivian. Aber du weißt noch immer nicht, wer die erste Überweisung genehmigt hat.
Darunter war ein Foto.
Es zeigte eine Bankvollmacht aus dem Jahr, in dem mein Unternehmen gegründet worden war.
Und neben der Unterschrift meines Vaters stand ein zweiter Name.
Seraphina Bennett.
Meine Schwester war damals gerade zwanzig Jahre alt gewesen.
Und nach dem Datum auf dem Dokument hatte sie bereits Zugriff auf einen Teil meiner geschäftlichen Finanzen gehabt, bevor ich überhaupt wusste, dass sie existierten.
Ich starrte auf das Foto.
Dann sah ich zu Jonathan, der neben mir stand.
„Wir müssen herausfinden, wer mir diese Nachricht geschickt hat“, sagte ich.
Er nickte.
„Und wir müssen die Echtheit dieses Dokuments prüfen.“
Ich steckte das Telefon ein.
Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass die Wahrheit nicht mehr nur hinter den Lügen meiner Familie verborgen lag.
Sie begann, sich Stück für Stück zu zeigen.
Und ich war bereit, ihr bis zum Ende zu folgen.
Ende von Teil 4.
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