Jahre später würde sie sich noch immer an den kalten Fluss, den schweren Ast und die leuchtend gelben Augen erinnern.

Nicht, weil sie glaubte, der Wolf sei ihr etwas schuldig gewesen.

Sondern weil sie an jenem Tag gelernt hatte, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben.

Mut bedeutet manchmal, Hilfe zu holen, vorsichtig zu handeln und ein Leben zu schützen, ohne es besitzen zu wollen.

Und irgendwo tief im Wald zog ein grauer Wolf mit seinem Rudel weiter.

Frei.

Wild.

Und genau dort, wo er hingehörte. 🐺

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