Ein Jahr später stand Marcel wieder auf dem Feld.
Langsam.
Mit einem Stock.
Aber er stand.
Baptiste reparierte gerade eine alte Maschine, als Marcel neben ihm stehen blieb.
„Weißt du, warum ich damals am Straßenrand sitzen geblieben bin?“
Baptiste schüttelte den Kopf.
„Weil ich dachte, niemand würde zurückkommen.“
Er sah über die Felder.
„Und dann kamst du.“
Baptiste lächelte.
„Ich wollte eigentlich weiterfahren.“
Marcel grinste.
„Aber du bist umgedreht.“
Eine lange Pause entstand.
Dann sagte Marcel:
„Manchmal entscheidet nicht das Geld darüber, wer eine Familie ist.“
Er legte eine Hand auf Baptistes Schulter.
„Sondern wer anhält, wenn alle anderen vorbeifahren.“
Und unter dem kalten Himmel der Auvergne wusste Baptiste, dass er an jenem Morgen nicht nur einen alten Mann gerettet hatte.
Er hatte einem Menschen gezeigt, dass er noch immer gesehen wurde.
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