Nach dem Lied verbeugte sich Daniel.

„Vielen Dank für diesen Tanz, junge Dame.“

Emma kicherte.

„Du wirst langsam besser.“

„Das hoffe ich doch.“

Dann wurde sie plötzlich ernst.

„Papa?“

„Ja?“

„Wenn du manchmal nicht kommen kannst, bist du dann trotzdem bei mir?“

Daniel ging in die Hocke.

„Auch wenn ich nicht überall sein kann, denke ich an dich. Und ich werde immer versuchen, dir zu zeigen, wie wichtig du mir bist.“

Emma legte die Arme um seinen Hals.

„Dann ist alles gut.“

Daniel hielt sie einen Moment fest.

Er wusste, dass er nicht jeden wichtigen Augenblick garantieren konnte. Aber er konnte dafür sorgen, dass Emma niemals glauben musste, ihre Wünsche seien unwichtig.

Und während draußen langsam die Sonne unterging, verstand er etwas, das ihm sein Beruf nie beigebracht hatte:

**Man kann nicht jeden Moment im Leben eines Kindes miterleben. Aber man kann dafür sorgen, dass es sich in keinem dieser Momente allein und ungeliebt fühlt.**