„Ich kannte ihn, bevor Sie ihn gekauft haben. Und ich weiß, warum er Menschen nicht mehr vertraut.“
Der Scheich trat einen Schritt näher.
„Dann erzähl mir die Wahrheit.“
Leila sah ihn an.
Ihre Augen füllten sich mit Tränen.
„Sultan gehörte früher meinem Vater. Er hat ihn aufgezogen, gepflegt und geliebt. Doch als mein Vater starb, wurde das Gestüt verkauft. Ich dachte, Sultan wäre an einen guten Ort gekommen.“
Sie blickte auf das Foto.
„Ich wusste nicht, dass er hierhergebracht werden würde.“
Der Scheich betrachtete sie lange.
Nun verstand er, warum Leila am ersten Tag so still gewesen war, als sie den Hengst gesehen hatte.
Sie hatte nicht einfach ein teures Tier bewundert.
Sie hatte jemanden wiedererkannt, den sie verloren geglaubt hatte.
Doch dann fügte Leila einen Satz hinzu, der alles veränderte:
„Und es gibt noch etwas, das Sie wissen müssen. Mein Vater hat Sultan niemals verkauft.“
Der Scheich erstarrte.
„Was hast du gerade gesagt?“
Leila zeigte auf die Unterschrift im Kaufvertrag.
„Diese Unterschrift stammt nicht von meinem Vater.“
**In diesem Moment wurde aus einer ungewöhnlichen Wette ein möglicher Betrugsfall. Und der Scheich musste sich fragen, ob er für zehn Millionen Dollar tatsächlich ein Pferd gekauft hatte – oder ob jemand ihn bewusst getäuscht hatte, um Sultan für immer von seiner früheren Familie zu trennen.**
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