Elias sah auf.
„Was könnte ich ihnen denn beibringen?“
Callum lächelte schwach.
„Dass man nicht alles versteht, nur weil man die richtigen Werkzeuge besitzt.“
In diesem Moment begriff Elias etwas Wichtiges.
Die Karte in seiner Jackentasche war nicht einfach eine Einladung in eine größere Welt gewesen. Und das Notizbuch war nicht bloß ein Gegenstand aus der Vergangenheit.
Beides erinnerte ihn daran, dass sein Vater noch immer einen Platz in seiner Zukunft hatte.
Als sie das Gebäude verließen, hielt Elias das Notizbuch fest an seine Brust.
Auf dem Heimweg nahm er diesmal nicht die direkte Straße.
Er ging wieder den langen Weg.
Den Weg, den sein Vater immer gegangen war.
Doch diesmal fühlte sich die Stille neben ihm ein wenig anders an.
Und während er an der alten Werkstatt vorbeikam, blieb er kurz stehen. Durch das Fenster sah er einen Mechaniker über einem geöffneten Motor arbeiten.
Elias lächelte leicht.
Dann beugte er den Kopf, schloss für einen Augenblick die Augen und lauschte.
Denn sein Vater hatte ihm etwas hinterlassen, das kein Geld der Welt kaufen konnte.
Und vielleicht würde die Welt eines Tages erfahren, wie viel ein zwölfjähriger Junge erreichen konnte, wenn er niemals vergaß, genau hinzuhören.
Doch als Elias das Notizbuch am Abend noch einmal öffnete, entdeckte er zwischen zwei Seiten eine kleine handgeschriebene Notiz seines Vaters – und darunter einen Namen, den er bisher noch nie gehört hatte. 😱
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