Ich erkannte ihre Handschrift nicht, doch unter dem Text befand sich ein Foto: eine junge Frau, die ein Baby im Arm hielt und direkt in die Kamera lächelte.
Auf der Rückseite standen vier Worte:
**„Ich habe dich nie vergessen.“**
Ich musste mich setzen.
Denn plötzlich war die Frau auf dem Foto nicht mehr irgendeine Fremde.
Sie war meine Schwester.
Und während ich den Brief las, bemerkte ich, dass mein Großvater mich aufmerksam beobachtete.
„Es gibt noch etwas“, sagte er leise.
Ich hob den Kopf.
„Was denn?“
Er deutete auf die letzte Seite des Briefes.
Dort stand ein Name, den ich nicht erwartet hatte.
Der Name von Friedrich – dem Mann aus dem Bus.
**Und darunter hatte meine Schwester geschrieben: „Wenn du wissen willst, warum Friedrich dich damals nicht finden durfte, frag deinen Großvater nach dem Versprechen, das er mir gegeben hat.“**
Mein Großvater schloss die Augen.
Richard stand plötzlich auf.
„Das reicht jetzt!“
Doch diesmal hörte niemand auf ihn.
Denn die Wahrheit über Clara, Leo und das verschwiegene Erbe hatte gerade erst begonnen.
👇 **TEIL 3 folgt …**
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